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Werner (Steffen Groth) ist 45 Jahre alt und ein smarter Frauenheld. Er wurde Vater mit 18 und schmiss eine Karriere als Künstler. Nun jobbt er hinter dem Tresen eines Hotels und bändelt regelmäßig mit weiblichen Gästen an. Als seine Tochter Julia (Julia Hartmann) ihn bittet, auf seine Enkelin Zora (Laura Graser & Tamara Graser) aufzupassen, ist er zunächst wenig begeistert. Doch dann lernt er auf dem Spielplatz die hübsche Kathie (Nike Fuhrmann) kennen und merkt schnell, dass er durch das Kind leicht Kontakt zu ihr findet. Um aber nicht als Großvater dazustehen, gibt er sich als Vater seiner Enkeltochter aus. Er und Kathie kommen sich bald näher. Werner findet gerade durch seine lässige Lebensauffassung auch schnell einen Draht zu seiner Enkelin – und lernt zugleich nach einem Unfall des Kindes, Verantwortung zu übernehmen. Und seine Vergangenheit holt ihn ein: Kathie hat nämlich genau bei dem Maler eine Stelle, der mit Werner viele Jahre zuvor zusammenarbeiten wollte und von Werner sitzengelassen wurde. Während er sich ernsthaft in Kathie verliebt, verstrickt er sich gleichzeitig immer tiefer in seine aus Eitelkeit gestrickten Schwindeleien. Werner fliegt schließlich auf, als Kathie und seine Tochter Julia samt Familie aufeinandertreffen. Und Florian Schumacher (Drehbuch) und Markus Herling (Regie) zögern diesen spannenden Höhepunkt geschickt bis kurz vor Schluss hinaus. Aner natürlich gibt es dennoch ein versöhnliches Ende. Alles andere wäre auch kontraproduktiv: Um Werner gänzlich scheitern zu lassen, ist der charmante Hallodri einem mittlerweile viel zu sehr ans Herz gewachsen. Es ist ja gerade sein nuancenreicher Charakter, der mitfühlen lässt und dem Film eine beträchtliche Spannung verleiht. Werner: Charakter mit vielen Facetten Der gutaussehende Frauenheld hat nämlich auch eine weiche Seite: Er ist ein begabter Künstler, der aber trotz seiner Sorglosigkeit Angst vor der Reaktion seines Publikums hatte. Diese Seite seines Charakters ergänzt sich sehr glaubwürdig mit der Eitelkeit, die ihn Kathie gegenüber zu der Schwindelei Zuflucht nehmen lässt. Ähnlich facettenreich ist das Verhältnis zu seiner Enkelin: Gerade durch seine Lockerheit schafft er es schnell, einen Draht zu dem Kind zu finden. Als er eben dadurch aber auch einen Unfall des Kindes mitverschuldet, lernt er mit der Zeit auch, Verantwortung zu übernehmen. Zugleich kann er durch seine Lässigkeit aber besser auf die Bedürfnisse seiner Enkelin eingehen als seine Tochter, die eher die Züge einer “Helikopter-Mutter” besitzt. Die Geschichte verdichtet das mit sympathischer Beiläufigkeit: Sehr hübsch etwa die Szene, in der Julia angstvoll zur Kenntnis nimmt, wie Zora auf einer Kiste an der Spüle steht und mit einem Küchenmesser hantiert.

Dauer: 90:00 | Größe: 700 MB | Sprache: Deutsch | Format: x264 | HQ-Cover: Download | Uploader: gary

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Dauer: 90:00 | Größe: 1900 MB | Sprache: Deutsch | Format: x264 | HQ-Cover: Download | Uploader: gary

Opa.ledig.jung.2015.GERMAN.720p.HDTV.x264-ACED
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